Deutsches Institut für Altersvorsorge

Daten & Fakten

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Glossar

Erziehungsrente

Diese Art der Versorgungsleistung können geschiedene Ehepartner in Anspruch nehmen, falls der früher gesetzlich rentenversicherte Ehegatte verstirbt und deshalb eine Versorgungslücke hinterläßt. Die finanzielle Versorgungslücke, die es zu schließen gilt, muß beim hinterbliebenen Ehegatten durch die Kindererziehung entstanden sein. Die Erziehungsrente wird jedoch nicht wie die Hinterbliebenenrente aus der Versicherung des Verstorbenen, sondern aus der eigenen Versicherung des überlebenden Ehepartners gezahlt. Rechtliche Voraussetzungen sind außerdem, dass
– die Scheidung nach dem 30. Juni 1977 wirksam geworden ist,
– der Hinterbliebene nicht neu geheiratet hat und
– mindestens ein waisenrenten-berechtigtes Kind zu versorgen ist.

Die Höhe der Erziehungsrente ist in der Regel identisch mit der Erwerbsunfähigkeitsrente. Eigenes Einkommen wird angerechnet, sobald bestimmte Freibeträge überschritten werden.

Aktuell

Pressekonferenz in Berlin vom 17. Januar 2012: Psychologie der Altersvorsorge

Das Institut rheingold hat die Verhaltensmuster von Paaren bei der Altersvorsorge untersucht: Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch bis ins hohe Alter aktiv zu sein und den Ängsten vor der eigenen Sterblichkeit sorgen viele Paare oft sehr planlos vor.



Deutschland-Trend

13.04.12: Riester-Rente auf Platz 3

Die Riester-Rente ist inzwischen ein zentraler Baustein der privaten Altersvorsorge. Allerdings werden in sie deutlich geringere Beiträge eingezahlt als in andere Produkte.

BuchShop aktuell

Psychologie der Altersvorsorge – Wie Paare Entscheidungen treffen

70 Prozent der Paare entscheiden bei langfristigen Geldanlagen und Altersvorsorge gemeinsam. Dabei werden sie zwischen dem modernen Vitalitätsdogma vom Aktivsein bis ins hohe Alter und den Ängsten vor der eigenen Sterblichkeit hin- und hergerissen. In der Folge sorgen sie oft sehr planlos vor.

+++ Aktuelle Presseschau +++

Hier finden Sie tagesaktuelle Nachrichten aus den Onlineportalen aller wichtigen deutschen Tageszeitungen, sowie Internetredaktionen. Angezeigt werden die wichtigsten Artikel zu den Themen gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersversorgung und private Altersvorsorge.