Deutsches Institut für Altersvorsorge

Daten & Fakten

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Glossar

Berufsunfähigkeitsrente

Mit der Neuregelung der Erwerbsminderungsrenten (in Kraft seit dem 1. Januar 2001) wurde die Unterscheidung zwischen Berufs- und Erwerbsunfähigkeit in der gesetzlichen Rentenversicherung aufgegeben und stattdessen eine zweistufige Erwerbsminderungsrente eingeführt. Eine Rente wegen voller Erwerbsminderung erhält, wer nur noch ein Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt von weniger als drei Stunden täglich besitzt. Eine teilweise Erwerbsminderung liegt vor, wenn der Versicherte wegen Krankheit oder Behinderung nur drei bis unter sechs Stunden am Tag arbeiten kann. In diesem Fall wird die Hälfte der vollen Erwerbsminderungsrente gewährt. Bei einer Leistungsfähigkeit unter allgemeinen Arbeitsbedingungen von über sechs Stunden pro Tag wird keine Erwerbsminderungsrente gezahlt. Aus Vertrauensgründen bleibt der Berufsschutz für Versicherte, die am 1. Januar 2001 bereits das 40. Lebensjahr vollendet haben, bestehen. Sie erhalten auch dann eine teilweise Erwerbsminderungsrente, wenn sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Vollzeit aber in ihrem bisherigen Beruf nicht mehr als sechs Stunden täglich arbeiten können. In diesen Fällen wird eine “Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit” gezahlt.

Aktuell

Pressekonferenz in Berlin vom 17. Januar 2012: Psychologie der Altersvorsorge

Das Institut rheingold hat die Verhaltensmuster von Paaren bei der Altersvorsorge untersucht: Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch bis ins hohe Alter aktiv zu sein und den Ängsten vor der eigenen Sterblichkeit sorgen viele Paare oft sehr planlos vor.



Deutschland-Trend

13.04.12: Riester-Rente auf Platz 3

Die Riester-Rente ist inzwischen ein zentraler Baustein der privaten Altersvorsorge. Allerdings werden in sie deutlich geringere Beiträge eingezahlt als in andere Produkte.

BuchShop aktuell

Psychologie der Altersvorsorge – Wie Paare Entscheidungen treffen

70 Prozent der Paare entscheiden bei langfristigen Geldanlagen und Altersvorsorge gemeinsam. Dabei werden sie zwischen dem modernen Vitalitätsdogma vom Aktivsein bis ins hohe Alter und den Ängsten vor der eigenen Sterblichkeit hin- und hergerissen. In der Folge sorgen sie oft sehr planlos vor.

+++ Aktuelle Presseschau +++

Hier finden Sie tagesaktuelle Nachrichten aus den Onlineportalen aller wichtigen deutschen Tageszeitungen, sowie Internetredaktionen. Angezeigt werden die wichtigsten Artikel zu den Themen gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersversorgung und private Altersvorsorge.