Deutsches Institut für Altersvorsorge

Daten & Fakten

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Glossar

Anrechnungszeiten

Fachbegriff für eine Zeitspanne, während der gesetzlich Rentenversicherte aus bestimmten persönlichen Gründen keine Beiträge leisten konnten. Die Anrechnungszeiten wertet der Rentenversicherungsträger so, als hätte der Versicherte dennoch Beiträge in die Rentenkasse gezahlt. Folgende Umstände werden als Anrechnungszeiten akzeptiert:

Krankheit (Arbeitsunfähigkeit), Rehabilitation (medizinische Heilbehandlung oder Berufsförderung) außer bei Entgeltfortzahlung,
Schwangerschaft, Schutzfristen bei Mutterschaft,
Arbeitslosigkeit,
Schulausbildung nach dem 17. Lebensjahr,
Rentenbezugszeiten vor dem 55. Lebensjahr.

Die Anrechnungszeiten werden bei der 35jährigen Wartezeit, die Voraussetzung für den Bezug von Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung ist, berücksichtigt. Grundsätzlich erhöhen sie die Rente. Phasen der Arbeitslosigkeit, der Krankheit und der Rehabilitation werden jedoch nicht mehr angerechnet, wenn zu dieser Zeit keine Leistungen aus der Sozialversicherung wie Arbeitslosengeld, bzw. –hilfe sowie Kranken- und Übergangsgeld bezogen wurden. Wahrscheinlich ist, daß die Anrechnungszeiten im Rahmen künftiger weiterer Rentenreformen deutlich verringert bzw. völlig wegfallen werden. So führen z.B. lange Studienzeiten zu deutlichen Leistungseinbußen bei der gesetzlichen Rente

Aktuell

Pressekonferenz in Berlin vom 17. Januar 2012: Psychologie der Altersvorsorge

Das Institut rheingold hat die Verhaltensmuster von Paaren bei der Altersvorsorge untersucht: Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch bis ins hohe Alter aktiv zu sein und den Ängsten vor der eigenen Sterblichkeit sorgen viele Paare oft sehr planlos vor.



Deutschland-Trend

13.04.12: Riester-Rente auf Platz 3

Die Riester-Rente ist inzwischen ein zentraler Baustein der privaten Altersvorsorge. Allerdings werden in sie deutlich geringere Beiträge eingezahlt als in andere Produkte.

BuchShop aktuell

Psychologie der Altersvorsorge – Wie Paare Entscheidungen treffen

70 Prozent der Paare entscheiden bei langfristigen Geldanlagen und Altersvorsorge gemeinsam. Dabei werden sie zwischen dem modernen Vitalitätsdogma vom Aktivsein bis ins hohe Alter und den Ängsten vor der eigenen Sterblichkeit hin- und hergerissen. In der Folge sorgen sie oft sehr planlos vor.

+++ Aktuelle Presseschau +++

Hier finden Sie tagesaktuelle Nachrichten aus den Onlineportalen aller wichtigen deutschen Tageszeitungen, sowie Internetredaktionen. Angezeigt werden die wichtigsten Artikel zu den Themen gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersversorgung und private Altersvorsorge.