Deutsches Institut für Altersvorsorge

Daten & Fakten

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Gesetzliche Rentenversicherung

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Probleme der GRV

Schutzklauseln in der gesetzlichen Rentenversicherung kosten Milliarden

Die Schutzklauseln, die eine Kürzung der gesetzlichen Renten verhindern, führen im Ergebnis zu einer deutlichen Umverteilung von den Beitragszahlern zu den Rentnern. Das Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und Demografischer Wandel MEA hat den “Nachholberg”, der sich aus den unterlassenen und nachzuholenden Rentenkürzungen ergibt, berechnet. Durch die Anwendung der alten Schutzklausel und durch das Aussetzen der Riester-Treppe 2008 und 2009 hatte sich schon bis zur Rentenanpassung 2010 ein erheblicher nachträglicher Kürzungsbedarf von rund 6 Mrd. Euro jährlicher Mehrausgaben angehäuft. Im Jahr 2010 kommt ein weiterer Nachholbedarf hinzu. Selbst wenn es die Rentengarantie nicht gegeben hätte, hätte die 2010 die alte Schutzklausel in West- und Ostdeutschland gewirkt und den Nachholbedarf auf über 7 Mrd. Euro jährliche Mehrausgaben anwachsen lassen. Im Jahr 2011 hätte die alte Schutzklausel erneut gewirkt, so dass der Nachholberg mit 9 Mrd. Euro sein Maximum erreicht hätte. Im Jahr 2012 wäre dann mit dem Nachholen begonnen worden, das bis 2016 gedauert hätte. Insgesamt haben am Ende des Nachholprozesses im Fall ohne Rentengarantie, also bei der alten Schutzklausel, die Beitragszahler 47 Mrd. Euro mehr zahlen müssen als ohne Schutzklausel. Mit der Rentengarantie kumulieren sich die Mehrausgaben der GRV sogar auf 57 Mrd. Euro. Damit kostet allein die Anwendung der Rentengarantie im Jahr 2010 den Beitragszahler 10 Mrd. Euro.


Aktuell

Pressekonferenz in Berlin vom 17. Januar 2012: Psychologie der Altersvorsorge

Das Institut rheingold hat die Verhaltensmuster von Paaren bei der Altersvorsorge untersucht: Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch bis ins hohe Alter aktiv zu sein und den Ängsten vor der eigenen Sterblichkeit sorgen viele Paare oft sehr planlos vor.



Deutschland-Trend

13.04.12: Riester-Rente auf Platz 3

Die Riester-Rente ist inzwischen ein zentraler Baustein der privaten Altersvorsorge. Allerdings werden in sie deutlich geringere Beiträge eingezahlt als in andere Produkte.

BuchShop aktuell

Psychologie der Altersvorsorge – Wie Paare Entscheidungen treffen

70 Prozent der Paare entscheiden bei langfristigen Geldanlagen und Altersvorsorge gemeinsam. Dabei werden sie zwischen dem modernen Vitalitätsdogma vom Aktivsein bis ins hohe Alter und den Ängsten vor der eigenen Sterblichkeit hin- und hergerissen. In der Folge sorgen sie oft sehr planlos vor.

+++ Aktuelle Presseschau +++

Hier finden Sie tagesaktuelle Nachrichten aus den Onlineportalen aller wichtigen deutschen Tageszeitungen, sowie Internetredaktionen. Angezeigt werden die wichtigsten Artikel zu den Themen gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersversorgung und private Altersvorsorge.