Daten & Fakten
Gesetzliche Rentenversicherung
Die Renten der Versicherten
Anteil der gesetzlichen Rente am Gesamteinkommen von Rentnerhaushalten
Einmal in jeder Legislaturperiode veröffentlicht die Bundesregierung den Alterssicherungsbericht, der ergänzend zum Rentenversicherungsbericht die Gesamteinkommenssituation von Ruheständlern, sowie den Grad der Verbreitung von betrieblicher und privater Altersvorsorge dokumentiert.
Nach dem aktuellsten Bericht (Stand Herbst 2008) ist die gesetzliche Rentenversicherung mit 77 Prozent aller Alterssicherungsleistungen, die an 65-Jährige und Ältere gezahlt werden, die wichtigste Einkommensquelle. Zu den Alterssicherungsleistungen im Sinne des Berichts zählen
· Gesetzliche Rentenversicherung (GRV)
· Alterssicherung der Landwirte (AdL)
· Zusatzversorgung für Arbeiter und Angestellte des öffentlichen Dienstes (ZÖD)
· Betriebliche Altersversorgung in der Privatwirtschaft (BAV)
· Versorgung der Beamten, Richter und Berufssoldaten (BV)
· Berufsständische Versorgungssysteme für verkammerte freie Berufe (BSV).
Zählt man außer diesen Alterssicherungsleistungen auch alle anderen Einkommenskomponenten mit (Bruttogesamteinkommen), so ist auch hier die GRV mit 65 Prozent die dominierende Einkommensquelle. Dabei kommt in den alten Ländern ein größerer Teil des Einkommensvolumens aus Quellen jenseits der Alterssicherungssysteme. Bei Ehepaaren in den alten Ländern liegt dieser Anteil mit 24 Prozent doppelt so hoch wie in den neuen Ländern mit rund 12 Prozent. Noch größer ist die Differenz bei alleinstehenden Frauen: In den alten Ländern resultieren 12 Prozent, in den neuen Ländern nur 4 Prozent der Gesamteinkommen aus zusätzlichen.



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