Deutsches Institut für Altersvorsorge

Daten & Fakten

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Gesetzliche Rentenversicherung

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Grundlagen

Das Umlageverfahren

Die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung beruht auf dem Umlageverfahren. Dabei zahlen die Rentenversicherungsträger die an sie entrichteten Beiträge und einen Zuschuss des Bundes aus Steuermitteln umgehend an die Rentner aus. Es wird lediglich eine kleine finanzielle Rücklage gehalten um mögliche Einnahmeausfälle bzw. Leistungsspitzen ausgleichen zu können. Dennoch wird von der Bevölkerung das Umlageverfahren häufig mit kapitalgedeckten Systemen, bei dem der Versicherte ein privates Vorsorgevermögen selbst aufbaut, verwechselt. Die Mitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung – das sind fast alle Arbeitnehmer in Deutschland – erwerben aufgrund ihrer Beiträge zwar einen Anspruch auf eine eigene gesetzliche Rente in der Zukunft. Diesen Anspruch können sie jedoch nur bei den jeweils nachfolgenden Generationen geltend machen. Das Umlageverfahren ist ein Transfer von Einkommen und Kaufkraft zwischen den Generationen und baut darauf, dass die Bevölkerungszahl im Zeitablauf stabil bleibt. Den heute 30- bis 60-jährigen folgt jedoch eine zahlenmäßig etwa um ein Drittel kleinere Generation nach. Damit schrumpft automatisch die Finanzierungsbasis des Rentensystems – der Verteilungsspielraum zwischen den Generationen wird kleiner. Die Vorzüge des Umlageverfahrens: Es ist nicht an die Kapitalmärkte gebunden und damit immun gegen wirtschaftliche Zusammenbrüche. So konnte mit dem System nach den beiden Weltkriegen und der deutschen Wiedervereinigung fast jedes Mal aus dem Stand die Versorgung des älteren Bevölkerungsteils wieder hergestellt werden.


Aktuell

Pressekonferenz in Berlin vom 17. Januar 2012: Psychologie der Altersvorsorge

Das Institut rheingold hat die Verhaltensmuster von Paaren bei der Altersvorsorge untersucht: Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch bis ins hohe Alter aktiv zu sein und den Ängsten vor der eigenen Sterblichkeit sorgen viele Paare oft sehr planlos vor.



Deutschland-Trend

13.04.12: Riester-Rente auf Platz 3

Die Riester-Rente ist inzwischen ein zentraler Baustein der privaten Altersvorsorge. Allerdings werden in sie deutlich geringere Beiträge eingezahlt als in andere Produkte.

BuchShop aktuell

Psychologie der Altersvorsorge – Wie Paare Entscheidungen treffen

70 Prozent der Paare entscheiden bei langfristigen Geldanlagen und Altersvorsorge gemeinsam. Dabei werden sie zwischen dem modernen Vitalitätsdogma vom Aktivsein bis ins hohe Alter und den Ängsten vor der eigenen Sterblichkeit hin- und hergerissen. In der Folge sorgen sie oft sehr planlos vor.

+++ Aktuelle Presseschau +++

Hier finden Sie tagesaktuelle Nachrichten aus den Onlineportalen aller wichtigen deutschen Tageszeitungen, sowie Internetredaktionen. Angezeigt werden die wichtigsten Artikel zu den Themen gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersversorgung und private Altersvorsorge.