Deutsches Institut für Altersvorsorge

Daten & Fakten

|

Betriebliche Altersvorsorge

|

Formen und Verbreitung

Verbreitung der bAV nach Branchen

Die Bundesregierung ist dazu verpflichtet, einmal pro Legislaturperiode einen ergänzenden Bericht zum jährlichen Rentenversicherungsbericht vorzulegen, den Alterssicherungsbericht. Darin wird u.a. die Verbreitung von privater und betrieblicher Altersversorgung in Deutschland untersucht. Aus dem Alterssicherungsbericht 2008 geht hervor, dass sich der Anteil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Anwartschaften auf betriebliche Altersversorgung zwischen den Branchen nach wie vor erheblich unterscheidet. Der Anteil der Arbeitnehmer mit Zusatzversorgung ist im Wirtschaftszweig Kredit/Versicherungen am höchsten. Bereits Ende 2001 belief er sich auf 76 %. Bis zum Jahresende 2007 ist er auf 90 % gestiegen. Mit einem gewissen Abstand folgen mit Anteilen von 74 % bzw. 73 % die Produktionsgüterindustrie sowie die Branche Bergbau/Steine/Energie. Darauf folgen die Investitions- und Gebrauchsgüterindustrie (62 %) sowie der Bereich Nahrungs- und Genussmittel (61 %). Auch in der Verbrauchsgüterindustrie sind mit 53 % über die Hälfte der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer in ein betriebliches Altersversorgungssystem einbezogen. In allen anderen größeren Branchen hatte im Dezember 2007 weniger als die Hälfte der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Zusatzversorgungsanwartschaften erworben.
Die Entwicklung zwischen Dezember 2001 und Dezember 2007 ist branchenspezifisch unterschiedlich verlaufen. Bei unterschiedlichen Ausgangsniveaus verzeichnen die höchsten Zuwächse die Branchen Nahrungs-/Genussmittel sowie Produktionsgüterindustrie (jeweils + 31 Prozentpunkte), dicht gefolgt von der Verbrauchsgüterindustrie (+ 29 Prozentpunkte). Am unteren Ende liegt die Investitions- und Gebrauchsgüterindustrie mit einem Plus von 4 Prozentpunkten, allerdings auf Basis eines im Dezember 2001 bereits überdurchschnittlich hohen Ausgangsniveaus von 58 %.


Aktuell

Pressekonferenz in Berlin vom 17. Januar 2012: Psychologie der Altersvorsorge

Das Institut rheingold hat die Verhaltensmuster von Paaren bei der Altersvorsorge untersucht: Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch bis ins hohe Alter aktiv zu sein und den Ängsten vor der eigenen Sterblichkeit sorgen viele Paare oft sehr planlos vor.



Deutschland-Trend

13.04.12: Riester-Rente auf Platz 3

Die Riester-Rente ist inzwischen ein zentraler Baustein der privaten Altersvorsorge. Allerdings werden in sie deutlich geringere Beiträge eingezahlt als in andere Produkte.

BuchShop aktuell

Psychologie der Altersvorsorge – Wie Paare Entscheidungen treffen

70 Prozent der Paare entscheiden bei langfristigen Geldanlagen und Altersvorsorge gemeinsam. Dabei werden sie zwischen dem modernen Vitalitätsdogma vom Aktivsein bis ins hohe Alter und den Ängsten vor der eigenen Sterblichkeit hin- und hergerissen. In der Folge sorgen sie oft sehr planlos vor.

+++ Aktuelle Presseschau +++

Hier finden Sie tagesaktuelle Nachrichten aus den Onlineportalen aller wichtigen deutschen Tageszeitungen, sowie Internetredaktionen. Angezeigt werden die wichtigsten Artikel zu den Themen gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersversorgung und private Altersvorsorge.