Daten & Fakten
Private Altersvorsorge
Die staatlich geförderte private Altersvorsorge
Private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung
Der Nachhaltigkeitsfaktor und die nachgelagerte Besteuerung vermindern das Rentenniveau und vergrößern die Rentenlücke, je jünger ein Arbeitnehmer, desto stärker. Andererseits müssen aber die älteren Arbeitnehmer mehr sparen, weil sie nur noch wenige Jahre bis zur Rente haben. Ihre Rentenlücke ist zwar absolut gesehen kleiner, aber schwerer zu schließen.
Die folgenden Musterrechnungen beziehen sich jeweils auf einen Arbeitnehmer, der im Alter von 65 Jahren nach 45 Berufsjahren in Rente geht. Alle Werte sind inflationsbereinigt, d.h. es wird die reale Kaufkraft der Rente auf der Basis des heutigen Preisniveaus errechnet.
Als Bezugsgröße für ein ausreichendes Versorgungsniveau wurde eine Rente von 70 Prozent des letzten Nettogehalts angenommen. Die notwendigen Sparraten wurden so gewählt, dass die private Zusatzrente die Versorgungslücke schließt. Private Zusatzrente und gesetzliche Rente ergeben dann zusammen 70 Prozent des letzten Nettoentgelts.
Die erforderlichen Sparraten für Riester- oder Rüruprenten werden als Nettosparrate ausgewiesen, d.h. dies ist die Eigenleistung aus dem Nettoeinkommen, die sich ergibt, wenn man die Steuervergünstigung anrechnet.
Sämtliche Beispiele wurden mit Hilfe des DIA-Rentenschätzers gerechnet.


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