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Individueller Vermögensaufbau
Inflation: Die schleichende Gefahr
Bei langfristigen Sparprozessen wie der Altersvorsorge muss die Geldentwertung berücksichtigt werden. Immerhin betrug die Inflationsrate im Durchschnitt der letzten 50 Jahre 2,8 Prozent pro Jahr. Ein Geldbetrag von heute 100 Euro sind bei durchschnittlich zwei Prozent Inflation pro Jahr in zehn Jahren nur noch 82 und in 30 Jahren sogar nur noch 55 Euro wert.
Wer also nur die nominale Wertentwicklung betrachtet, unterliegt der Geldillusion und lässt sich von dem augenscheinlich hohen Beträgen in einer falscher Sicherheit wiegen. Die inflationsbereinigte Berechnung hingegen zeigt dem Sparer, wie viel sein zukünftiges Vorsorgekapital gemessen an der heutigen Kaufkraft tatsächlich wert ist. Die Beispiele zeigen, dass die Inflation umso größere Stücke vom Vermögen schluckt, je länger die Spardauer ist. Bei einer Laufzeit von 20 Jahren und zwei Prozent Preissteigerung pro Jahr geht ein Fünftel der Kaufkraft des Vermögens durch die Inflation verloren. Nach 40 Jahren ist der reale Wert der Sparsumme um ein Drittel gegenüber der nominalen Größe geschrumpft.




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