Deutsches Institut für Altersvorsorge

Daten & Fakten

|

Geld, Einkommen, Vermögen

|

Vermögenswerte, Geldanlage und Immobilien

Die Vermögensentwicklung im internationalen Vergleich

Das Geld- und Sachvermögen der privaten Haushalte in den drei großen Weltregionen USA, Westeuropa und Japan belief sich im Jahr 2006 auf mehr als 128 Bio. EUR, ein Betrag der das Bruttoinlandsprodukt (BIP) diesen Regionen um mehr als das fünffache übersteigt. In der Pro-Kopf-Betrachtung zeigt sich allerdings ein deutliches Wohlstandsgefälle zwischen den USA, Japan und Europa. Im internationalen Vergleich liegen die USA mit den höchsten Bruttogeldvermögensbeständen (rund 32 Bio. EUR) vor der EU15 (23,7 Bio. EUR) und Japan (10,1 Bio. EUR). Das Finanzvermögen in Relation zum BIP zeigt deutlich, dass das Vermögen in der EU mit etwa 219 % deutlich hinter dem der USA (318 %) und Japans (317 %) zurückbleibt.
Eine ausgeglichenere Vermögensbilanz ergibt sich allerdings bei Einbeziehung von Immobilienvermögen. Die hohe Affinität zur Aktien- und Investmentanlage in den USA führte in den letzten zehn Jahren zwar zu einer sehr volatilen Entwicklung, per saldo allerdings zu einem Plus von rund 75 % trotz geringer Sparneigung. Ein noch höherer Zuwachs war in Europa zu verzeichnen, wo der Geldvermögensbestand sogar um 87 % wuchs; allerdings lag in vielen Ländern die Sparquote deutlich über der in den USA. Demgegenüber erzielten die japanischen Haushalte mit ihren risikoarmen und damit renditeschwachen Portfolios gerade einmal einen Anstieg von knapp 20 %.

Im internationalen Vergleich kann die Wachstumsrate des Geldvermögens in Deutschland zwar mithalten, die Wachstumsrate des Gesamtvermögens liegt jedoch weit unter den entsprechenden Werten anderer Länder. Das liegt in erster Linie daran, dass Deutschland beim Immobilienvermögen nicht mit den Zuwachsraten anderer Länder mithalten kann. Vergleicht man die Rendite des Geldvermögens in Deutschland und in den USA, so fällt auf, dass die privaten Haushalte in den USA im Zeitraum von 1991 und 2006 real 3,6 % Rendite auf ihr Geldvermögen erzielen, in Deutschland waren es nur 2,3%.


Aktuell

Pressekonferenz in Berlin vom 17. Januar 2012: Psychologie der Altersvorsorge

Das Institut rheingold hat die Verhaltensmuster von Paaren bei der Altersvorsorge untersucht: Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch bis ins hohe Alter aktiv zu sein und den Ängsten vor der eigenen Sterblichkeit sorgen viele Paare oft sehr planlos vor.



Deutschland-Trend

13.04.12: Riester-Rente auf Platz 3

Die Riester-Rente ist inzwischen ein zentraler Baustein der privaten Altersvorsorge. Allerdings werden in sie deutlich geringere Beiträge eingezahlt als in andere Produkte.

BuchShop aktuell

Psychologie der Altersvorsorge – Wie Paare Entscheidungen treffen

70 Prozent der Paare entscheiden bei langfristigen Geldanlagen und Altersvorsorge gemeinsam. Dabei werden sie zwischen dem modernen Vitalitätsdogma vom Aktivsein bis ins hohe Alter und den Ängsten vor der eigenen Sterblichkeit hin- und hergerissen. In der Folge sorgen sie oft sehr planlos vor.

+++ Aktuelle Presseschau +++

Hier finden Sie tagesaktuelle Nachrichten aus den Onlineportalen aller wichtigen deutschen Tageszeitungen, sowie Internetredaktionen. Angezeigt werden die wichtigsten Artikel zu den Themen gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersversorgung und private Altersvorsorge.