Deutsches Institut für Altersvorsorge

Daten & Fakten

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Geld, Einkommen, Vermögen

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Einkommen älterer Menschen

Einkommen von Rentnerhaushalten im Vergleich

Rentnerhaushalte in denen ein Partner oder beide älter als 65 Jahre sind (zu dieser Gruppe gehört die Mehrheit der Senioren) liegen mit ihrem Einkommen über dem Durchschnitt der Bevölkerung. Auch die Armutsquote ist in dieser Gruppe geringer als im Rest der Bevölkerung. Dieses Ergebnis beruht auf den Untersuchungen des Sozioökonomischen Panel. Das SOEP ist eine Langzeituntersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin, bei der seit 1984 repräsentative Haushalte in Deutschland zu den Themen Haushaltszusammensetzung, Erwerbs- und Familienbiographie, Erwerbsbeteiligung und berufliche Mobilität, Einkommensverläufe, Gesundheit und Lebenszufriedenheit befragt werden. Die letzte Untersuchung stammt vom Jahr 2003. Laut DIW haben sich die Daten in ihrer Relation seither kaum verändert.

Um die Pro-Kopf-Einkommen von Alleinlebenden, Paaren und Familien besser miteinander vergleichen zu können, wurden die Werte bedarfsgewichtet. Bedarfsgewichtet bedeutet, dass für Haushalte in denen mehrere Personen zusammen leben, Kostenersparnisse durch gemeinsames Wirtschaften angenommen werden (die Pro-Kopf-Kosten, etwa für die Miete, sind für Alleinstehende höher als für die Mitglieder größerer Haushalte). Dementsprechend wird unterstellt, dass jede weitere Person ab 15 Jahren nur einen zusätzlichen Bedarf von 70 Prozent eines Alleinstehenden hat. Bei Kindern unter 15 Jahren wir der zusätzliche Bedarf mit 50 Prozent gewichtet. Bei einem Zwei-Personen-Haushalt ohne Kinder wird das Haushaltseinkommen also durch 1,7 (100 Prozent für den ersten Erwachsenen plus 70 Prozent für die zweite erwachsene Person) geteilt, um das Äquivalenzeinkommen zu berechnen. Bei einem Alleinerzieherhaushalt mit einem Kleinkind wird durch 1,5, bei einem Paar mit zwei Kindern unter 15 Jahren durch 2,7 dividiert usw..

Vor diesem Hintergrund kann man feststellen, dass die Rentner im Vergleich mit anderen Haushalten sehr gut versorgt sind. Dies gilt nicht nur im Hinblick auf die Seniorenpaare. Auch wenn man die Gruppe der älteren Männer und Frauen insgesamt betrachtet, also einschließlich der alleinlebenden Senioren, liegt die Armutsquote mit 12,7 Prozent noch immer unter dem Durchschnitt der Bevölkerung (15,5 Prozent).


Aktuell

Pressekonferenz in Berlin vom 17. Januar 2012: Psychologie der Altersvorsorge

Das Institut rheingold hat die Verhaltensmuster von Paaren bei der Altersvorsorge untersucht: Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch bis ins hohe Alter aktiv zu sein und den Ängsten vor der eigenen Sterblichkeit sorgen viele Paare oft sehr planlos vor.



Deutschland-Trend

13.04.12: Riester-Rente auf Platz 3

Die Riester-Rente ist inzwischen ein zentraler Baustein der privaten Altersvorsorge. Allerdings werden in sie deutlich geringere Beiträge eingezahlt als in andere Produkte.

BuchShop aktuell

Psychologie der Altersvorsorge – Wie Paare Entscheidungen treffen

70 Prozent der Paare entscheiden bei langfristigen Geldanlagen und Altersvorsorge gemeinsam. Dabei werden sie zwischen dem modernen Vitalitätsdogma vom Aktivsein bis ins hohe Alter und den Ängsten vor der eigenen Sterblichkeit hin- und hergerissen. In der Folge sorgen sie oft sehr planlos vor.

+++ Aktuelle Presseschau +++

Hier finden Sie tagesaktuelle Nachrichten aus den Onlineportalen aller wichtigen deutschen Tageszeitungen, sowie Internetredaktionen. Angezeigt werden die wichtigsten Artikel zu den Themen gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersversorgung und private Altersvorsorge.