Deutsches Institut für Altersvorsorge

Daten & Fakten

|

Volkswirtschaft und Demographie

|

Beschäftigung Älterer

Die Folgen einer längeren Lebensarbeitszeit für den Arbeitsmarkt

Nach Jahrzehnten des Geburtendefizits droht Deutschland und anderen Ländern künftig möglicherweise eine Arbeitskräfteknappheit. Das IAB prognostiziert einen Rückgang des Erwerbspersonenpotentials um 15 bis 18 Prozent zwischen 2005 und 2035. Dieser Rückgang übersteigt deutlich die heutige Arbeitslosigkeit. Deswegen wird zuweilen befürchtet, dass künftig viele Arbeitsplätze unbesetzt bleiben. Ein Rückgang der Zahl der Erwerbspersonen könnte allerdings zumindest vermieden werden, wenn die Erwerbsbeteiligung der älteren Arbeitnehmer deutlich steigen würde. Solch eine längere Erwerbstätigkeit würde nicht ohne Folgen für den Arbeitsmarkt bleiben. Derzeit sind nur gut eine Million der insgesamt fünf Millionen 60- bis 64-Jährigen noch erwerbstätig oder suchen zumindest Arbeit. Stiege das Erwerbsaustrittsalter nur um 3 Jahre, so würde sich das Arbeitskräfteangebot der 60- bis 64-Jährigen von heute rund einer Million bis zum Jahr 2025 nahezu auf 3,8 Millionen vergrößern. Auf diese Veränderung ist der gegenwärtige Arbeitsmarkt nicht eingestellt, nachdem über 30 Jahre hinweg mit staatlicher Unterstützung ein genau gegenteiliger Weg eingeschlagen wurde.


Aktuell

Pressekonferenz in Berlin vom 17. Januar 2012: Psychologie der Altersvorsorge

Das Institut rheingold hat die Verhaltensmuster von Paaren bei der Altersvorsorge untersucht: Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch bis ins hohe Alter aktiv zu sein und den Ängsten vor der eigenen Sterblichkeit sorgen viele Paare oft sehr planlos vor.



Deutschland-Trend

13.04.12: Riester-Rente auf Platz 3

Die Riester-Rente ist inzwischen ein zentraler Baustein der privaten Altersvorsorge. Allerdings werden in sie deutlich geringere Beiträge eingezahlt als in andere Produkte.

BuchShop aktuell

Psychologie der Altersvorsorge – Wie Paare Entscheidungen treffen

70 Prozent der Paare entscheiden bei langfristigen Geldanlagen und Altersvorsorge gemeinsam. Dabei werden sie zwischen dem modernen Vitalitätsdogma vom Aktivsein bis ins hohe Alter und den Ängsten vor der eigenen Sterblichkeit hin- und hergerissen. In der Folge sorgen sie oft sehr planlos vor.

+++ Aktuelle Presseschau +++

Hier finden Sie tagesaktuelle Nachrichten aus den Onlineportalen aller wichtigen deutschen Tageszeitungen, sowie Internetredaktionen. Angezeigt werden die wichtigsten Artikel zu den Themen gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersversorgung und private Altersvorsorge.